DER SPORT

Der Eisstocksport in der Mannschaft

Grundsätzlich spielt jede, der aus 4 SpielerInnen bestehende Mannschaft gegen alle. Das Team, das das Spiel eröffnet, wirft den Stock möglichst nahe zum Zielpunkt, der „Daube“. Diese befindet sich im Mittelpunkt des 6x3m grossen Zielfeldes und darf sich innerhalb dieses Feldes verschieben lassen. Die zweite Mannschaft versucht, durch Verschieben oder Hinausstossen des Gegnerstockes eine bessere Platzierung zur Daube zu erzielen usw. Am Spielende gibt es Punkte für die näher platzierte Mannschaft und für jeden weiteren eigenen Stock vor dem ersten Gegnerstock. Normalerweise wird auf Kunsteisbahnen mit 28m Spielfeldlänge gespielt. Natureisbahnen sind in der Regel etwas länger.

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Der Eisstocksport im Einzelwettbewerb Ziel

Der Einzelwettbewerb Ziel ist eine sehr vielseitige Disziplin bei der es hauptsächlich darum geht, die bzw. den vielseitigsten SportlerIn zu ermitteln. Im Vordergrund stehen also nicht Kraft bei der Stockabgabe sondern vielmehr Gefühl, Konzentration und Berechnung.

Hier geht es darum, Stöcke präzise zu setzen, andere zu treffen, zu verschieben sowie diverse Kombinationen auszulösen. Durch ein differenziertes Punktesystem wird die Siegerin resp. der Sieger ermittelt.

Der Weitenwettbewerb im Eisstocksport

Diese Spielart – auch Königsdisziplin im Eisstock genannt – verlangt eine athletische Konstitution. Hier wirf jeder Teilnehmer den gleichen Stock möglichst pfeilgerade, also ohne seitliche Abweichung, auf die grösstmögliche Weite. Die so erreichbaren sind von bestimmten Voraussetzungen abhänig. So wird u. a. auf kurzen Kunsteisbahnen mit langsam laufenden und auf Naturseen mit der schnellsten Laufplatte gespielt. – Der Weltrekord auf Natureis liegt bei 560m!

Das aktuelle Sportgerät im Eisstocksport

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Strenge Vorschriften für die Herstellung und permanente Ueberprüfung der gefertigten Teile sorgen dafür, dass alle Spielerinnen und Spieler über das gleiche Material verfügen. Fairplay total und zwar für alle!

Der heutige Eisstock besteht aus folgenden Einzelteilen:

– Stockkörper, frei wählbar unter verschiedenen Marken, alle unter 4kg, spezielle, leichter Stöcke für die Jugend.

– Stiel, frei wählbar unter diversen Formen und Varianten und……

– Laufplatte, frei wählbar unter diversen Modellen für das Setzen, das Verschieben oder das Hinausstossen,- Im Winter wird mit Laufplatten aus Gummi, im Sommer, auf Asphalt, mit solchen aus Kunststoff gespielt

Die Geschichte des Eisstocksportes

Seit den Anfängen dieser überaus attraktiven Sportart im Mittelalter war stets die Freude am Spiel das oberste Ziel. Anfänglich wurde in den Alpenländern und im Norden Europas mit einfachsten Sportgeräten aus einem Stock gespielt. Später wurden auswechselbare Laufplatten aus Holz entwickelt, die bereits unterschiedliche Laufgeschwindikeiten ermöglichten. Diese wiederum wurden durch solche aus Gummi (für Eis) und Kunststoff (für Asphalt) abgelöst und heute steht für jeden Einsatz und für jede Situation sehr ausgereiftes Material zur Verfügung. Der älteste Eisstockclub in der Schweiz wurde als gesellschaftlicher Höhepunkt 1898 in Davos gegründet und besteht heute noch. An den Olympischen Winterspielen 1936 wurde der Stockwettbewerb erstmals auf Eis dem sehr interessiertem Publikum vorgeführt.

Die Organisation des Eisstocksportes in der Schweiz

Als Dachorgan amtiert der Schweizerische Eisstockverband. Dem SESV sind über 30 Vereine angeschlossen, die in die Regionen West, Ost und Graubünden aufgeteilt sind.

Der SESV ist Mitglied des Schweizerischen Dachverbandes aller Sportarten, dem SOA. Ebenso ist der SESV Mitglied des Internationalen Dachverbandes IFI International  Federation Icestocksport, Mannheim, mit Sitz in Bern. Der IFI sind gegen 30 Nationenverbände mit über        250’000 Lizenzspielerinnen – und Spieler aus allen Kontinenten angeschlossen.

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